Durch die eintreffenden Einsatzkräfte wurden gemeinsam mit einem Rettungswagen der Johanniter-Unfall-Hilfe die Bewohner und Ersthelfer gesammelt, registriert und ihr Gesundheitszustand überprüft. Ein zunächst vermisstes Kind konnte glücklicherweise wohlbehalten aufgefunden werden.
Eine Person erlitt bei der Hilfeleistung eine leichte Rauchgasvergiftung, konnte jedoch vor Ort verbleiben.
Zur weiteren Betreuung und Unterstützung der Bewohner wurden speziell für die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) ausgebildete Helferinnen und Helfer des DRK-Kreisverbandes Wangen eingesetzt.
Die Löscharbeiten der Feuerwehr Wangen wurden durch mehrere Trupps sanitätsdienstlich abgesichert. Hierbei galt es mehrere kleine Wunden zu versorgen, weiterhin wurde ein Feuerwehrangehöriger aufgrund von Kreislaufbeschwerden behandelt.
Auch in diesem Einsatz führte ein Trupp Messungen zur Erhebung der Rauchgasbeeinflussung der Einsatzkräfte durch. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in eine wissenschaftliche Studie ein.
Als weitere Mammutaufgabe galt es Logistik und Verpflegung für die 150 Einsatzkräfte vor Ort, insbesondere mit Getränken und Nahrung, zu organisieren. Durch den Großeinsatz der vergangenen Nacht waren die vorgehaltenen Ressourcen erheblich erschöpft, dennoch konnten wir auch hier geeignete Lösungen finden und für Stärkung sorgen.
Die Einsatzmaßnahmen wurden vor Ort durch unsere Fachgruppe Information & Kommunikation mit dem Einsatzleitwagen dokumentiert und koordiniert.
Gegen 22:30 Uhr konnte der Einsatz für unsere Bereitschaft beendet werden.




